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Selbst erleben statt nur lesen: öffne deine eigene Auster mit echter Perle.

Austern mit Perle entdecken

Wer eine Auster öffnet, fragt sich vielleicht: Spürt die Auster das? Die Frage ist berechtigt und wird auch in der Wissenschaft diskutiert. Hier fassen wir zusammen, was man über das Nervensystem von Austern und Muscheln weiß.

Haben Austern ein Gehirn?

Nein. Austern haben kein Gehirn im eigentlichen Sinn. Ihr Nervensystem ist sehr einfach aufgebaut und besteht aus einigen Nervenknoten, sogenannten Ganglien, die über Nervenstränge verbunden sind. Es gibt keine zentrale Steuerung, die Reize zu einem Erleben zusammenführen könnte, wie es bei Säugetieren der Fall ist.

Was ist der Unterschied zwischen Reiz und Schmerz?

Forschende unterscheiden zwischen zwei Dingen:

  • Reizwahrnehmung: Ein Lebewesen reagiert auf Berührung, Temperatur oder Verletzung, zum Beispiel mit einem Reflex.
  • Schmerzempfinden: Ein bewusstes, unangenehmes Erleben, für das nach heutigem Wissen ein komplexeres Nervensystem nötig ist.

Austern reagieren auf Reize. Sie schließen zum Beispiel ihre Schale, wenn sie berührt werden oder sich ihre Umgebung verändert. Das ist aber ein Schutzreflex und kein Hinweis darauf, dass sie Schmerz bewusst erleben.

Was sagt die Forschung?

Die Wissenschaft hat auf diese Frage keine endgültige Antwort, denn Schmerz lässt sich bei anderen Lebewesen nur indirekt untersuchen. Nach dem heutigen Stand gilt es aber als sehr unwahrscheinlich, dass Austern Schmerz so empfinden wie Wirbeltiere. Deshalb essen sogar manche Menschen, die sonst vegan leben, Austern und Muscheln.

Anders ist es zum Beispiel bei Tintenfischen oder Krebsen, die ebenfalls zu den wirbellosen Tieren gehören. Sie haben ein deutlich komplexeres Nervensystem, und für sie gibt es stärkere Hinweise auf Schmerzempfinden.

Warum bewegen sich Austern?

Erwachsene Austern sitzen fest auf Felsen oder anderen Austern. Die einzige sichtbare Bewegung ist das Öffnen und Schließen der Schale. Damit filtern sie Wasser, nehmen Nahrung auf und schützen sich vor Gefahren. Diese Bewegungen laufen weitgehend automatisch ab.

Wie entsteht eine Perle in der Auster?

Eine Perle ist eine Schutzreaktion: Gelangt ein Fremdkörper in die Auster, umhüllt sie ihn Schicht für Schicht mit Perlmutt. Bei Zuchtperlen wird dieser Prozess vom Menschen angestoßen, das Wachstum übernimmt die Auster. Mehr dazu erfährst du in Muschel mit Perle: So entstehen echte Perlen.

Die Austern bei Wunschperlen

Unsere Austern kommen verschlossen und konserviert bei dir an. Du öffnest sie selbst und findest darin eine echte Perle, die du in deinen Schmuck aus 925 Sterling Silber einsetzen kannst.

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Häufige Fragen

Spüren Muscheln Schmerz?

Muscheln und Austern haben kein Gehirn und nur ein sehr einfaches Nervensystem. Nach heutigem Wissen gilt ein bewusstes Schmerzempfinden als sehr unwahrscheinlich.

Haben Austern ein Nervensystem?

Ja, aber ein sehr einfaches aus einzelnen Nervenknoten ohne zentrales Gehirn.

Leben die Austern von Wunschperlen noch?

Nein. Die Austern werden nach der Perlenzucht konserviert und verschlossen verschickt, damit du sie selbst öffnen kannst.

Echte Perle zum Selbstöffnen

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